Illinger Wochen

12. bis 23.Oktober 2020


Werte Lokalpatrioten,

Vor gar nicht all zu langer Zeit lief es für viele Unternehmen nicht schlecht. Vor allem die ganz Großen profitierten von weltweiten Handelsbeziehungen und den dort günstigeren Produktionsstandorten und -Standarten. Durch diese Globalisierung hatten viele von uns sichere Jobs und einen kleineren oder größeren Wohlstand. Es lief und vieles war schon selbstverständlich geworden. 

Selbstverständlich?!

Im Frühjahr 2020 wurde konkreter, was alles so selbstverständlich für uns war. Schon zuvor zeichnete sich in einigen Branchen ab, daß es anders laufen wird in diesem Jahr. Was durch Erwartungen der Gesellschaft und durch rechtliche Vorgaben ausgelöst wurde, beschleunigte sich teils um ein Vielfaches durch das neuartige Corona- Virus. Oder besser gesagt, den getroffenen Maßnahmen, um sich davor zu schützen.

Auf einmal war nicht mehr alles Selbstverständlich.

Man musste feststellen, dass wir hier schon Vieles geopfert haben, das wir nun gerne in Anspruch genommen hätten. Manche wollten es so, weil es günstiger für Sie war.

Irgendeiner konnte es immer billiger - manchmal auch mit einer mikroskopisch kleinen Zugabe. Es war billiger - ob es auch günstiger war?

Gerne hätten wir in diesem Jahr als regionale Unternehmen vor Ort unsere Illinger Open, also den verkaufsoffenen Sonntag, durchgeführt. Er ist wichtiger denn je!

Wir dürfen nicht in der bekannten Form. Darum gibt es in diesem Jahr die Illinger Wochen. Wobei die das ganze Jahr sein sollten.

Illingen hat's

Kommen Sie zu uns! Kaufen Sie aus der Region direkt in der Region.

Illingen hat so Vieles. Und was Sie nicht in Illingen finden, haben Sie auf kurzem Wege in den benachbarten Orten. Das war schon immer selbstverständlich und sollte auch so bleiben! 

Entdecken Sie das bei den Illinger Wochen und unseren Mitgliedern.

Mein besonderer Dank gilt Angelika Blessing und Gerlinde Linzner, die maßgeblich dafür gesorgt haben, dass es die Illinger Wochen gibt.

Ihr Sebastian Zaiß, 1. Vorsitzender

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Verkaufsoffener Sonntag 2019 in Illingen und Schützingen
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Zum 21. Mal haben sich die Illinger Unternehmen und Einzelhändler mit großem Erfolg bei den Illinger Open präsentiert. Besucher aus nah und fern kamen am Verkaufsoffenen Sonntag in die Stromberggemeinde. 

In der Nacht hatte es noch richtig geschüttet. Doch pünktlich zu den 21. Illinger Open strahlte am Sonntag die Sonne und ließ die Menschen in die Stromberggemeinde strömen. „Illingen hat‘s eben, auch das gute Wetter“, stellte da eine Besucherin in Anlehnung an den Slogan der Gewerbetreibenden und Einzelhändler fest.

„Wir sind glücklich und zufrieden, dass es sich so entwickelt hat“, war Sebastian Zaiß, dem Vorsitzenden des Illinger Gewerbevereins die Erleichterung über das Ende der Niederschläge anzumerken. Die ersten Leute waren schon vor der offiziellen Eröffnung der 21. Illinger Open gekommen und im Laufe des Nachmittags füllte sich die Bahnhofstraße zusehends mit Menschen. Auch in den Seitenstraßen und den durch eine Pferdekutsche erreichbaren weiter entfernten Betrieben herrschte Hochbetrieb.

Rund 50 Teilnehmer zählte Gerlinde Linzner, die gemeinsam mit Angelika Blessing den Großteil der Organisation übernommen hatte. 2008 waren es noch 38 Teilnehmer gewesen. „Die Illinger Open sind wie eine kleine örtliche Leistungsschau“, unterstrich Zaiß die Bedeutung des verkaufsoffenen Sonntags.

Tatsächlich gebe es in Illingen viele traditionsreiche Betriebe, die gute Produkte anbieten. „Die Qualität ist entscheidend“, so der Vereinsvorsitzende über die Wettbewerbsvorteile. Zaiß: „Und wir haben alte Handwerksbetriebe, die mit Leistung überzeugen.“

Hier ein paar Szenen, die zu den Bildern von oben passen:

Am Sonntag war vor allem Beratung groß geschrieben. An den Ständen von Adam Fensterbau, den Heizungsbauern und Installateuren Brüstle und Schäuffele und unter anderem Fink Bedachungen nutzten die Besucher die Möglichkeit, sich direkt beim Fachmann zu informieren.

Andere erledigten Einkäufe. Heidi Schweiher und ihre Tochter Lena huschten schnell in das Schuhhaus Braun in der Schützinger Straße. „Wir brauchen für den Kindi neue Turnschläpple“, so die Mutter. Und sie wurden fündig. Heidi Schweiher kauft regelmäßig im Schuhhaus Braun ein: „Weil ich ortsansässige Unternehmen unterstützen möchte.“ 

„Anfassen, ausprobieren und austesten“, zählte Inhaber Jürgen Braun derweil die Vorteile seines Ladengeschäfts auf, wo er mit speziellen Angeboten aufwartete. Die gab es auch ein paar Häuser weiter im Schmuckgeschäft von Michael Fürderer. Neben einer Designerkette lockten Brillanten und Hochzeitsringe.

Werbung in ganz anderer Sache machte die Illinger Feuerwehr. Sie verteilte Katastrophenschutzkisten. „Wir wollen für den Notfall sensibilisieren“, so Gesamtkommandant Joachim Saalbach. Die übrigen Kisten könnten bei der Gemeindeverwaltung abgeholt werden.

In der Bahnhofstraße flanierten die Gäste derweil an einem Stammgast vorbei. „Grüß Gott Herr Schneider“, kannte Giovanni Bordello seine Kunden schon persönlich. Er hatte ein Schuhputzmittel mitgebracht das wie er erzählte, für die Autositze von Porsche und Mercedes entwickelt worden war.

„Die Illinger sind gegenüber Neuem aufgeschlossen und Altem verbunden“, charakterisierte er seine Kunden. Doch es waren längst nicht nur die Einheimischen, die den Tag in der Stromberggemeinde genossen. Aus den umliegenden Städten und Gemeinden waren die Ausflügler gekommen, auch um den Tag mit allen Sinnen zu genießen.

Beim Bäcker Schaefer duftete es herbstlich nach Zwiebelkuchen und ein paar Meter funkelte beim Weingut Zaiß der Wein im Glas.  „Ein Schwätzle machen, gut essen, sich mit Leuten treffen“, erzählte die lustige Runde von ihrem Tagesprogramm.

Andere gaben sich abenteuerlustig und ließen sich in einem Korb von einem Kran 50 Meter der Firma Seiz & Zimmermann (Vaihingen) in die Höhe ziehen. Inge-Lore Fischer und Lydia Paxianova gehörten zu den Mutigen. „Es war herrlich“, schwärmten sie anschließend.

Schwärmen durfte im weiteren Verlauf des Tages auch Gewerbevereins-Vorsitzender Sebastian Zaiß. Er zeigte sich mit den diesjährigen Illinger Open“ zufrieden und war sich sicher, dass er auch in diesem Jahr viele positive Rückmeldungen von den Teilnehmern bekommen wird.

Kurzinterview mit Sebastian Zaiß: 

Die Illinger Open hat der Gewerbeverein zusammen mit seinen Mitgliedern auf die Beine gestellt. Wie wichtig ist für Sie diese Veranstaltung?

Die Illinger Open sind eine kleine örtliche Leistungsschau. Wie bieten unseren Mitgliedern die Möglichkeit sich in einem ansprechenden Rahmen zu präsentieren. Das ist wichtig für die Kundenbindung und natürlich um neue Kunden anzusprechen.

Einzelne Gewerbevereine, wie zum Beispiel in Vaihingen, haben sich aufgelöst. Hat das Auswirkungen auf den Illinger Gewerbeverein?

Die Unternehmer suchen ein Umfeld, in dem ihre Interessen vertreten werden. Auftritte wie bei den Illinger Open zu günstigen Konditionen sind attraktiv. Wir bekommen auch Anfragen von auswärts. Unter bestimmten Umständen nehmen wir diese in Illingen auf.

Sie sehen den Illinger Gewerbeverein also auf einem guten Weg?

Ja, auf jeden Fall. Es ist sehr schön, dass wir in Illingen diesen Gemeinschaftssinn haben, von dem am Ende alle profitieren. Teilnehmer, Mitglieder und natürlich auch unsere Kunden.


 

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