Bäcker Kull & Café Adler in Illingen

Traditionsreiches und innovatives Backhandwerk zum mitnehmen oder Genießen im Café gleich nebenan

 

Das Unternehmen 

Vom Magazin "Der Feinschmecker" als eine der besten Bäckereien in Deutschland ausgezeichnet, steht der Name Kull in Illingen für einen Handwerksbetrieb mit vielen Facetten. Bäckerei, Konditorei, Café, Restaurant und Gästezimmer - seit 1913 kaufen hier nicht nur die Illingerinnen und Illinger ihr Brot und ihren Kuchen. Daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern. Im Gegenteil: Aktuell werden Pläne für die Zukunft geschmiedet.

Christine Kull-Bertelsbeck und Thomas Bertelsbeck führen derzeit den in der Vaihinger Straße 6 ansässigen Betrieb in der vierten Generation. Mit ihren 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen sie dafür, dass im Hauptgeschäft mit Café, Restaurant und acht modernen Fremdenzimmern alles rund läuft und drei Bäckerei-Filialen pünktlich beliefert werden.

 

Die Bäckerei war 1913 von Karl und Anna Gayde auf der gegenüberliegenden Straßenseite neben dem ehemaligen Gasthaus Adler eröffnet worden. In der zweiten Generation übernahmen Eugen und Hedwig Gayde das Geschäft, das schließlich in der dritten Generation von Hilde Kull übernommen wurde.

Hilde Kull übernahm nach dem frühen Tod ihres Vaters Eugen Gayde die Verantwortung. Sie besuchte die Meisterschule und wurde, für die damalige Zeit sicherlich ungewöhnlich, Bäckermeisterin.

 

Anfangs der 1970er Jahre folgte der Umzug in das heutige Gebäude in der Vaihinger Straße. Seit 2007 führen Christine Kull-Bertelsbeckl und Thomas Bertelbeck das traditionsreiche Geschäft. Thomas Bertelsbeck (Konditor und Bäckermeister) leitet den kompletten Produktionsablauf.  Christine Kull-Bertelsbeck ist als gelernte Hotelfachfrau, Backmeisterin und Verkaufsleiterin zuständig für den Verkauf und die Organisation.

 

Die nächste Generation steht mit ihren beiden Kindern sozusagen schon in den Startlöchern. Tochter Carolin beginnt nach Abitur am Wirtschaftsgymnasium eine Lehre zur Konditorin. Sohn Tim hat gerade seine Ausbildung zum Koch im Hotel Sackmann in Baiersbronn abgeschlossen.

 

Das Kochen liegt in der Familie. So verwöhnte Hilde Kull,   Bäckermeisterin und Köchin, die Gäste im Restaurant mit Ihrer gut bürgerlichen, schwäbischen Küche und Saisonspezialitäten wie Wild und Spargel.

 

Die Backwaren, Kuchen und Torten vom „Kull“ sind begehrt. Längst kommt man im Betrieb an seine Grenzen, so dass derzeit Pläne für die Zukunft geschmiedet werden. Backstube, Küche und Konditorei sollen modernisiert und weiter optimiert werden, so dass sich die Kunden auf eine noch größere Auswahl freuen dürfen.

 

Die Philosophie

 

In der Bäckerei und Konditorei Kull kann man die Verbundenheit mit der Tradition schmecken. Ganz neu liegt im Verkaufsregal das „Karl-Eugen-Brot“, benannt nach dem Firmengründer und dessen Sohn. Das Rezept stammt von Karl Gayde, also vom Anfang des vergangenen Jahrhunderts. Für den heutigen Geschmack fehlte lediglich etwas Säure. Thomas Bertelsbeck hat sein neues Brot zudem mit etwas Honig verfeinert.

 

Doch nicht nur bei der neuen Brotkreation handelt es sich um eine eigene Mischung. Das gilt ebenso für das Illinger Saaten, die Hauskruste und die weiteren rund 50 Brotsorten. Auch hier werden bewusst keine Fertigmischungen eingesetzt. Der Sauerteig wird selbst hergestellt und das Getreide beim Händler in der Nachbarschaft eingekauft.

 

Regionalität und Nachhaltigkeit sind in der Bäckerei und Konditorei Kull keine leeren Schlagworte, wie die Filiale Kull‘s RE cube am Illinger Eck eindrücklich belegt. Hier gibt es nicht nur Gutes vom Vortag zum ermäßigten Preis. Während andere noch reden ist hier das Pfandsystem für Kaffeebecher schon eingeführt. Plastikröhrchen sind ebenso wie Plastiktaschen tabu. Stattdessen gibt es Maccaroni und Jutetaschen. Die Erfahrungen sind positiv. Die Kunden nehmen das Angebot gerne an.



 

Die Arbeitsweise

 

Dass sich Christine Kull-Bertelsbeck manchmal so sehr für das Wetter vor allem am nächsten Tag interessiert, hat seine guten Gründe. Sie ist zuständig für den Verkauf und weiß aus guter Erfahrung, dass zum Beispiel an einem Hochsommertag kunstvolle Sahne-Creme-Torten von den Kunden nur wenig nachgefragt werden.

 

Normalerweise werden an einem Wochenende in der Kull-Konditorei rund 400 Torten und Kuchen benötigt. Bei Temperaturen um 30 Grad Celcius oder mehr, geht die Nachfrage zurück.

 

Die Verkaufsleiterin muss also am Vortag bereits weniger Kuchen zum Verkauf im Hauptgeschäft und in den Filialen einplanen. Stattdessen kann sie in der Bäckerei ruhig ein paar Weißbrote mehr einkalkulieren. Bei sommerlichen Temperaturen wird bekanntlich gerne gegrillt. Das gilt auch für die vielen Stammkunden. Sie können von einem Grundsortiment auswählen, das täglich um weitere wechselnde Brot-Spezialiäten ergänzt wird.

 

Stets Neues gibt es auch am Kuchenbuffet zu entdecken. Am Wochenende gibt es 40 verschiedene Kuchen und Torten. In der Konditorei wird noch fast wie Zuhause gearbeitet. Bei den vier Konditoren ist Handarbeit gefragt, nicht nur wenn sie Biskuit anschlagen. Die Kuchen und Torten von Kull sind bekannt dafür, dass sie nicht zu süß sind. Rezepte werden stets zeitgemäß angepasst.

 

In der Bäckerei beginnt die Arbeit bereits um 2.30 Uhr. Zuerst werden die Vollkornbrote gebacken. Zuletzt sind die süßen Stückle und Brötchen dran. Die ersten Kunden freuen sich schon um 5 Uhr morgens auf ihre frisch gebackene Brezel. Dann öffnet nämlich das Hauptgeschäft.

Kurzinterview:

Ihre Kunden müssen auch am Wochenende nicht auf frisches Brot und Brötchen sowie leckere Kuchen und Torten verzichten.  Wie empfinden Sie Ihre Sieben-Tage-Woche?

Mir hat es noch nie etwas ausgemacht am Wochenende zu arbeiten. Im Gegenteil, es ist viel entspannter und wunderschön. Alle haben Zeit und sind geduldig.

 

Für viele ist es eine Selbstverständlichkeit: Den Kuchen für den Sonntagskaffee holt man sich beim Kull. Zurecht.  Die Auswahl ist riesig und dennoch haben Sie weitere Ideen?

Ja, die haben wir. Es ist mir eine Herzensangelegenheit in der Backstube kreativ zu sein. Pralinen, Petit Fours, Mousse-Törtchen – wir haben noch viele süße Träume.

Damit die  Träume Wirklichkeit werden, braucht es auch gute Mitarbeiter. Was ist Ihnen wichtig?

 

Mir ist vor allem das Persönliche wichtig. Und das gilt nicht nur für den Mitarbeiter, sondern auch für den Kunden. Wir sind ein Betrieb auf dem Land, da geht man nicht nur nach Zahlen.


 
Auf einen Blick

 

Kull – Bäckerei, Konditorei, Café, Restaurant und Gästezimmer

Frisches aus Bäckerei und Konditorei:

 

- über 50 Brotsorten, unter anderem neun verschiedene Weißbrote und Spezialitäten wie die Hauskruste, das Illinger Saatenbrot, das Nußbröd oder das Kull´s Vollwertbrot ( KVB-Brot )

- eine große Auswahl an Kleingebäck, darunter auch eigene Kreationen wie der Laugenkuller oder das bunte Weckkränzle

 

- ein vielseitiges Angebot an Dinkel- und Roggenbackwaren ohne Weizenmehl:

  Knautzen, Seelen, Schwabenkornbrot, Dinkelbrezel, Dinkel-Vollkornkapsel, Dinkel-Bienenstich, Dinkel-Apfelplunder u.v.m.

 

- täglich eine große Auswahl an frisch gebackenen Kuchen und Torten, zum Mitnehmen oder zum Genießen im Kull-Café

 

- kunstvoll gestaltete Torten für Familienfeste und Hochzeiten

 

- süße Teilchen, Flachswickel, Rosinenbrötchen

 

- süßes Kleingebäck zu speziellen Anlässen, als Geschenk zum Muttertag, Vatertag und anderen besonderen Tagen

- selbst hergestellte Pralinen

 

- mehrere Filialen, darunter das außergewöhnliche Kull‘s RE cube – nachhaltiges Lädle am Illinger Eck


Restaurant und Café

 

- preiswerte Tagesgerichte inklusive Suppe und Kuchennachtisch

- großes Frühstücksbuffet – Essen soviel man möchte zum festen Preis

 

- Sonntags-Frühstücksbuffet an ausgewählten Terminen

 

-  Café für maximal 38 Personen

 

- Restaurant mit Platz für 20 Gäste, Nebenzimmer für 36 Personen

  

- gemütliche Außenterrasse für bis zu 20 Personen

 

Gästezimmer

 

4 modern und gemütlich eingerichtete Zimmer mit Dusche und WC, Sat-TV und freiem W-Lan

4 Zimmer zur Festvermietung Monatsweise

 

Parkplätze direkt vor unserem Haus

 

nur drei Tage im Jahr geschlossen (1. und 2. Weihnachtsfeiertag, Neujahrstag)