Gewerbeverein Illingen e.V.

Schulpatenschaft

Schulkinder brauchen eure Hilfe!

Gewerbeverein Illingen e.V.
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Liebe Interessenten,


hiermit wollen wir Euch über eine Schulpatenschaft in der St. Andrews Secondary School in Lotome im Nordosten von Uganda informieren.
Warum brauchen wir eure Hilfe?
Wie im Großteil von Afrika ist auch in Uganda die Schulbildung der Kinder stark von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern abhängig. In Uganda müssen die Kinder bis zur 7. Klasse kein Schulgeld bezahlen. Ab der 8. Klasse (1. Klasse in der weiterführenden Schule) muss Schulgeld bezahlt werden. Viele Kinder müssen zu diesem Zeitpunkt die Schule abbrechen, da sich die Familien das Schulgeld nicht leisten können. Um jedoch eine Ausbildung beginnen
zu können, wird mindestens 11 Jahre Schulbesuch vorausgesetzt.
 

Genau hier greift dieses Projekt, denn mit einer Patenschaft unterstützt Ihr ein oder auch mehrere Kinder damit diese die weiterführende Schule besuchen können. Die Schüler können Ihren Abschluss machen und sich ein besseres und selbstbestimmtes Leben aufbauen.

Warum genau dieses Projekt?

Es war schon lange mein Traum eine Schule in einem englisch sprachigen Land in Afrika aufzubauen. Nach intensiver Suche zum richtigen Projekt und zur richtigen Konstellation bin ich auf das 1000 Schulen Programm der Jürgen Höller Stiftung gestoßen. Zusammen mit der Welthungerhilfe als Partner vor Ort haben wir ein starkes Team, dass das Projekt vor Ort begleitet. 

Innerhalb von nur 12 Monaten haben wir mit lokalen Handwerkern in der St. Andrews Secondary School ein neues Schulgebäude mit vier Räumen, sowie ein Gebäude mit einem Schlafraum für die Jungen gebaut. Vorher hatte die Schule gerade 2 Klassenräume für 6 Klassen. Uganda die Perle Afrikas „Winston Churchill“ ist eine aufstrebende Demokratie (auch wenn es natürlich Schwächen gibt) unglaublich dynamisch aber auch mit sehr armen Bürgern, speziell bei der Landbevölkerung. 

Im Gebiet der Schule herrschte vor 10 Jahren noch Bürgerkrieg, bei meinem Besuch vor Ort im Februar 2018 war davon nichts mehr zu spüren. Ich bin der Meinung, dass mit meinem / unserem Geld hier sehr viel Wirkung erzeugt werden kann.

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Was bedeutet eine Patenschaft?

Obwohl das Schulgeld in dieser Schule deutlich unter dem Durchschnitt liegt und mit zu den geringsten Schulgeldern im ganzen Land zählt, können es viele Familien nicht bezahlen. Weshalb 72 Kinder einen Antrag auf eine Patenschaft gestellt haben. Bekommen wir nicht
genug Patenschaften zusammen, müssen die Kinder wieder zurück in ihre Heimatdörfer und können nicht weiter zur Schule gehen.
 

Eine Patenschaft über 250 € p.a. beinhaltet das Schulgeld für ein Kind im Jahr. Hiervon werden die Unterbringung im Internat, sowie ein Großteil der Schulausrüstung der Kinder bezahlt. Das Geld kommt zu 100% den Kindern zu, davon werden keinerlei Verwaltungskosten oder Ähnliches abgezogen.
Um Euch einen groben Überblick zu geben, was von diesem Geld bezahlt werden soll, haben wir hier eine kurze Aufstellung für euch:
 

Schulgeld inklusive Schulspeisung und Internat: 125 €
Metallbox für persönliche Gegenstände: 20 €
Schuluniform (von lokalen Schneidern): 15 €
Bücher, Hefte und Stifte: 70 €
Diverses (Hygieneartikel, Reinigungsmaterial…) 20 €
Summe: 250 €


Mit diesen 250 € wird der größte Anteil der Kosten der Kinder gedeckt und Sie können sich unbeschwert ans Lernen machen.
Diese Aufstellung der Kosten beinhaltet nur das Nötigste was ein Kind dort braucht, um in die Schule gehen zu können. Dennoch ist es für viele Familien eine unbezahlbare Summe. Auch wenn es am Tag gerade mal 70 ct sind, also ungefähr so viel wie ein Schokoriegel.

Vorteil einer Patenschaft?

Neben der guten Tat, einem Kind eine Schulbildung und somit eine Chance auf eine bessere Zukunft ermöglicht zu haben, wollen wir, dass Ihr sehen könnt was Eure Spende einem Kind bringt. Jede Patenschaft soll individuell für ein Kind sein und hoffentlich über die komplette Schulzeit (Dauer abhängig vom Patenkind 1 – 6 Jahre) reichen. Gerne werden wir auf Euren Wunsch auch einen Austausch zwischen Euch und Eurem Patenkind über Briefe (auch mit Fotos) aufbauen. Natürlich erhaltet Ihr auch eine Spendenbescheinigung für die Steuer. Das Projekt wird von mir weiterhin mit regelmäßigen Besuchen vor Ort und durch das lokale Welthungerhilfe Büro in Moroto (Uganda) betreut.
 

Durch diesen Brief soll sich niemand genötigt fühlen, eine Patenschaft zu übernehmen. Dennoch würden wir uns sehr freuen, wenn einige von Euch eine Patenschaft übernehmen würden, um so einem Kind die Möglichkeit zu geben, sich eine eigene Zukunft als Krankenschwester, Arzt, Unternehmer, Handwerker, Politiker, Polizist, Rechtsanwalt (Berufswünsche, die von den Schülern im persönlichen Gespräch geäußert wurden) oder, oder, oder aufzubauen.
 

Wenn Euer Interesse nun geweckt ist, dann meldet Euch gerne bei uns und wir leiten alles Weitere in die Wege.
Gerne dürft ihr diesen Brief auch an Freunde und Bekannte weiterleiten.

Harry Aichele
harry.aichele@web.de
Telefon: 0172/7421320
Fischeräckerstraße 10, 75417 Mühlacker

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